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Die FDP steigt mit Michel in den Kampf um Ständeratssitz

Die FDP steigt mit Michel in den Kampf um Ständeratssitz

Die Kandidatinnen und Kandidaten für die nationalen Wahlen vom 20. Oktober 2019 stehen fest: Die Delegierten der FDP schicken drei Frauen und zwei Männer ins Rennen.

Die FDP.Die Liberalen Kanton Schwyz unterstrichen an der gestrigen Delegiertenversammlung ihre Nähe zum Werkplatz Schwyz und Schweiz: Gegen 150 Delegierte trafen sich zwischen riesigen Maschinen in der Werkhalle der Christen AG im Fänn Küssnacht, um ihre Kandidaten für die National- und Ständeratswahlen im Herbst zu nominieren. Es herrschte Aufbruchstimmung und Parteipräsidentin, Nationalrätin Petra Gössi fühlte sich sichtlich wohl, «nicht nur weil diese Versammlung in meiner Heimatgemeinde stattfindet» wie sie sagte, «sondern weil unsere liberale Bewegung so viele Leute an einem Dienstagabend hierher bringt».

 

Drei Frauen auf der Hauptliste

Dass in Sachen Gleichberechtigung seit Jahren die FDP die Nase vorn hat, bewies sie auch an der gestrigen Nominationsversammlung. Neben der mit viel Applaus glasklar als Spitzenkandidatin ins Rennen geschickte Petra Gössi wählten die Delegierten die erfahrene Kantonsrätin Sibylle Ochsner (Galgenen) und Kantonalparteipräsidentin Marlene Müller-Diethelm (Wollerau) auf die Liste. Es ist wohl das erste Mal in der Geschichte des Kantons Schwyz, dass eine Bundesratspartei mehr Frauen für die Hauptliste nominiert als Männer. Als einziger Mann komplettiert Kantonsrat und Vizepräsident des Kantonal Schwyzer Gewerbeverbandes Heinz Theiler (Goldau) die Liste.

 

Kaspar Michel in den Ständerat

Nach dem Freiwerden eines Ständeratssitzes zeigt sich die FDP kampflustig und nominiert den amtierenden Landammann Kaspar Michel als Kandidat. «Wir sind überzeugt, dass wir mit unserem bekannten und erfahrenen Regierungsrat diesen Sitz holen werden», sagte der Schwyzer Kantonsrat Markus Kern, der Kaspar Michel dem Publikum vorstellte. Michel selber zeigte sich kämpferisch, er sei «nach acht Jahren in der Regierung bereit für diesen Schritt nach Bern», wie er sagte.

 

Viel Musik und gute Stimmung

Die Aufbruchstimmung und Vorfreude auf den Wahlkampf unter den FDP-Mitgliedern war gestern deutlich spürbar, was durch das abwechslungsreiche Rahmenprogramm unterstrichen wurde. Alle Kandidierenden konnten für ihre Kandidatenvorstellung ein Stück auswählen, das der Akkordeonist Julian von Flüe mit seiner Band spielte, nachdem sie von Roger Bürgler interviewt wurden. So spielten sie unter anderem Stücke von Abba, den Rusch Büeblä, Steppenwolf und Queen, wobei Kandidat Heinz Theiler und Moderator Roger Bürgler bei Rees Gwerders «Geisshimmel» grad selber am Schwyzerörgeli und Bass mitspielten.

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